Spröde Lippen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, trockene Haut, Schwäche, Schwindel – es gibt zahlreiche Symptome, die auf einen Wassermangel hindeuten.

Gerade ältere Menschen sind anfällig für eine Dehydration. Oft lässt sich dies auf ein vermindertes Durstempfinden, Vergesslichkeit und eine eingeschränkte Motorik zurückführen – mitunter spielt aber auch Inkontinenz eine Rolle. Viele Betroffene versuchen ihre Funktionsstörung in den Griff zu bekommen, indem sie weniger trinken. Das ist nachvollziehbar, aber kontraproduktiv. „Verwehren wir dem Körper Flüssigkeit, resultiert das in einem stark konzentrierten Harn, welcher wiederum die Blase reizt und den Urindrang verstärkt“, erklärt Michaela Bahr vom Inkontinenz-Spezialisten Seni. Zudem würden die ableitenden Harnwege nicht richtig durchspült. Dadurch könnten sich Bakterien festsetzen, die Infektionen auslösen, welche wiederum die Blasenschwäche zusätzlich verstärken. Wer von Inkontinenz betroffen ist, sollte nicht die Flüssigkeitsaufnahme reduzieren, sondern über die Getränkewahl nachdenken. Kaffee ist ein starker Harntreiber, aber auch viele Teesorten kurbeln die Urinproduktion an. Kohlensäurehaltige sowie stark gezuckerte Getränke können die Blase ebenfalls reizen. Inkontinenzbetroffene erleichtern sich zudem das Leben, wenn sie darüber nachdenken, wie sie ihr Flüssigkeitspensum über den Tag verteilen. Der Mensch benötigt ca. 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Wer eine schwache Blase hat, sollte gegen Abend grundsätzlich weniger trinken, um in der Nacht möglichst ungestört schlafen zu können. (Advertorial)

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